IMM 2010 Filmschnipsel
Posted by: IrenB in Kritisches Shoppen, Küche & Bad, Recherche wohnen, Über PimpUrHome, Zukunft Wohnen Add commentsWir hier, bei pimpurhome.com, sehen uns als kritische Gegenwarts Verbraucher und machen neben unseren ab-und-zu Berichten auch ab-und-zu Interviews.
Wir haben also auf der imm 2010 einfach die Leute interviewed, die uns mit Ihrem Stand oder in ihrer Person interessant erschienen. Es handelt sich nur um unsere, ganz persönliche Auswahl, wir wurden dafür nicht bezahlt oder gesponsert. Mit dabei sind die Hochschule aus Coburg mit einer Holzinstallation, die man sich wohl nicht so…
einfach für das Wohnzimmer kauft. Es wirkt eher wie ein Holzhaus, das gerade im Begriff ist, sich aufzuraffen, um einen anderen Ort aufzusuchen.
Sympathische Studenten aus Kolumbien der Universidad Icisi Columbia erklärten uns ihre Designer Möbel. Das grosse Thema aller Universitäten sind Nachhaltigkeit, Naturstoffe und Gesundheit. Die kolumbianischen Sitzmöbel sind bequem und versprühen Leichtigkeit und Witz.Lily Assicie, Industriedesignerin, führte uns herum.
Einen kurzen Clip mussten wir unbedingt filmen vom – Pizzaschachtelhaus der FU Trier. Hier nur ein kurzer Eindruck vom Pizzaschachtelhaus. Vielleicht eine gute Idee, die Pizzaschachteln in Zukunft aufzuheben, denn es könnte gutes Baumaterial sein. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass das gut isoliert.
Einen eindrucksvollen Stand inzenierte die Filmakademie Baden-Württemberg, vorgeführt von Regine Witzig. Hier wurde streifenweise Filmsets ausgestellt. Ein zusätzlich installierter Monitor zeigte Ausschnitte aus dem entsprechenden Film. Geschichten vom Mann, der vom Mond kam und alles an den Wänden fixieren muss, weil er lange schwebte; ein kubanisches Badezimmer; dann ein Filmset für Großvater und Sohn. Alles perfekte Räume für Geschichten.
Tokyo Metropolitan Universität aus Japan. Sehr schön fanden wir die Verbindung von Gesundheit und Design in Form der beweglichen Sitzmöbel von Yuriko Tanaka und das “Expand Sofa” von Miyuki Aoki. Gesundheitlich denke ich da nur an die geplagten Rücken aller Langzeitsitzer, die mit den japanischen Sitzmodellen genug Freiheit haben, sich durch kleine Bewegungen den Rücken locker halten zu können ohne immer gleich aufzustehen. Kleinen Räumen mehr Platz geben, ist die Idee der japanischen Studenten und so verstauen sie ihre Stühle nach Gebrauch einfach in der Wand. Sieht gut aus und ist ein Designpreis wert. Wer weiß, was man noch so alles in den Wänden verstauen könnte. Es ist eine ähnliche Lösung, wie in Bruce Willis Parzelle im Film “Das fünfte Element”. Eine gelungene Mischung von LED Licht und traditionellem Kunsthandwerk führt uns Sota Inoue vor, in Form von Lampen und Indoor Objekten aller Art. Wäre schön, wenn man noch mehr aus Japan sehen könnte.
Die Filzprodukte von hey-sign.de stachen uns farbenfreudig ins Auge und als natürliches Material ist Filz einfach Klasse. Das Interview klappt ja dann auch gut
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Mobile Herdelemente. Sorry, das kann ich noch nicht so recht nachvollziehen. Als neuen Mittelpunkt in der Wohnung kann ich mir das rein praktisch nicht vorstellen. Dafür ist es einfach nicht gemütlich genug. Der Mittelpunkt der Wohnküche ist entweder der Herd an sich – und ich spreche hier zum Beispiel von einem grossen, modernen Herd – oder aber eben der Esstisch. Beim Esstisch würde ich aber ungern auf einen schönen Holztisch verzichten und habe dann lieber ein transportables Herdelement in der Mitte stehen, welches ich auch wieder verstauen kann. Wenn man überhaupt etwas elektrisches auf dem Dinnertable stehen haben MUSS. Aber wie gesagt, alles Geschmacksfrage.
Abschliessend stellen wir fest, es gab viel inspirierendes, aber auch einiges verstaubtes, besonders in den etablierten Ständen. Warum Sofas bodentief und immer noch so langweilig aussehen müssen und die unbequemen, niedrigen Rückenlehnen haben müssen, entzieht sich meinem praktischem Wohlfühlexperimenten. Ich hoffe stark, diese Modewelle verebbt langsam.

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